Miriam Auer

Unternehmensgründerin

 

Unternehmens-, Lebens- & Sozialberaterin,
Kunsttherapeutin und begeisterte Keramikdesignerin

 

Die Basis meiner Tätigkeit bilden meine Ausbildung zur psychologischen Beraterin, das Masterstudium zur Kunsttherapeutin und meine kreativ-handwerkliche Keramikfachausbildung.

Neben der Beratung und Begleitung von Menschen mit psychosomatischen Belastungen wie Schmerz- und Suchterkrankungen sowie nach schweren Schicksalsschlägen wie Aortenriss, Krebsdiagnose, aber auch bei Verlust, wie Tod, Scheidung oder Kündigung, in denen das Cooping, neue Perspektiven und die Förderung von mehr Lebensqualität im Vordergrund stehen, habe ich Erfahrung in der Palliativ-Begleitung, der Biografie- und Kreativarbeit mit an Demenz erkrankten Menschen, sowie im Coaching von Personen in akuten Lebenskrisen.

Ich beschäftige mich damit, Menschen in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen, ihnen zuzuhören und mich dabei auf die Feinheiten ihrer Stimmlagen zu konzentrieren, mit ihrem Muskeltonus zu schwingen, mich berühren und ein Stück weit in ihre Geschichte hinziehen zu lassen. Das tue ich, mit der Intention, die Welt mit den Bildern und Augen meines Gegenübers zu sehen und die Emotionen nachzuempfinden, um dann gemeinsam, abseits des Leids und des Unwohlseins die dahinterstehenden Bedürfnisse, die nicht bewussten Wünsche und geheimen Agenden zu erahnen und zu begreifen. Diese zu benennen, mit dem Hilfe-Suchenden Menschen auf ihre Tauglichkeit zu reflektieren und gegebenenfalls zu adaptieren. Dabei verfolge ich das Ziel, Menschen zu helfen, sich selber besser zu verstehen, sich und seine Situation im ersten Schritt anzunehmen, nach Ressourcen zu suchen, um aus der daraus gewonnenen Stärke neue Perspektiven, aber auch Retrospektiven zu entwickeln.

Ich bin darin geschult, die hierfür notwendige Kommunikation auf unterschiedlichste Weise unter Anwendung wissenschaftlich fundierter Methoden, die ich im Rahmen meiner Ausbildung erlernt und durch meine Erfahrung gefestigt habe, zu führen. So kommt es nicht darauf an, ob wir uns mit Worten, dem Familienbrett, über eine Zeichnung oder eine plastische Gestaltung verständigen. Eine Aufstellung mit dem Familienbrett, ein von uns geschaffenes, kreatives Gebilde sagt oft mehr über uns und unser Beziehungssystem als Worte.

Für ein besseres Nachempfinden, stelle ich mich auch selbst immer wieder dem Prozess des künstlerischen Schaffens, mit all seinen Höhen und Tiefen, der Spontanität, den Um- und manchmal auch Irrwegen und durchlebe so all die zugehörigen Gefühlslagen. Mein künstlerischer Schwerpunkt sind Keramikarbeiten sowie in die Zusammenführung unterschiedlicher Materialien.

Veröffentlichungen:

Das Orchester der Individualisten – Kunsttherapie als niederschwelliges Gruppenangebot für psychisch kranke Menschen. In: Kunst & Therapie. Zeitschrift für bildnerische Therapien 2020/2. Claus Richter Verlag.

 

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